Wer war im Zeitraum 1969–1974 der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika?
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Vizepräsident: Spiro Agnew, Gerald Ford
Weil die von ihm gewählte Taktik der Flächenbombardements keinen Erfolg zeigte, sah sich Nixon in Vietnam zu einem Friedensschluss gedrängt, der faktisch einer Kapitulation gleichkam. Diese Situation zwang ihn zu einer aktiven Entspannungspolitik und er unternahm Gesprächsreisen nach Moskau und Peking. Die Nixon-Doktrin sah einen Rückzug aus dem asiatischen Raum vor und definierte die Rolle der USA als die einer Ordnungsmacht im Hintergrund. Innenpolitische Leistungen waren die Gründung der nationalen Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA, der Drogenbekämpfungsbehörde DEA und von Amtrak. Außerdem gelang den USA die von Kennedy angekündigte Mondlandung. Letztlich ist der Name Nixon jedoch dauerhaft mit der Watergate-Affäre verbunden, die zum bisher einzigen Rücktritt eines Präsidenten führte. Ein Jahr vor Nixon war bereits sein Vizepräsident Spiro Agnew zurückgetreten und Gerald Ford zu dessen Nachfolger ernannt worden.